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Roger Federer verteidigt seinen Thron in Halle

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Roger Federer verteidigt seinen Thron in Halle

Rasenkönig schlägt Falla im Finale 7:6 (2), 7:6 (3).
Foto: GERRY WEBER OPEN / KET
Roger Federer feiert bereits seinen siebten Titelgewinn bei den GERRY WEBER OPEN in Hale/Westfalen. Foto: GERRY WEBER OPEN/KET

Der Rasenkönig regiert weiter! Roger Federer hat seinen Titel bei den GERRY WEBER OPEN in Halle/Westfalen erfolgreich verteidigt. Im Endspiel des einzigen deutschen Rasentennisturniers auf der ATP World Tour besiegte der Schweizer den starken Kolumbianer Alejandro Falla auf dem mit 12.000 Zuschauer ausverkauften Center Court im GERRY WEBER-Stadion mit 7:6 (2), 7:6 (3).

Allerdings hatte Federer auf dem Weg zu seinem siebten Titelgewinn in der Lindenstadt seine liebe Mühe mit Alejandro Falla. Der Kolumbianer stand erst zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem Finale auf der ATP World Tour und deutete seine Gefährlichkeit auf Rasen an. Mit engagierten Returns und einem aggressiven Spiel von der Grundlinie hielt er das Match lange offen. Im achten Spiel des ersten Satzes nutzte Federer dann gleich seine erste Breakchance dank eines Vorhandfehlers des Kolumbianers. Der blieb aber in Schlagdistanz und schaffte prompt das Re-Break. Federer brachte im ersten Satz nur 57 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und gab dem beweglichen Falla immer wieder die Gelegenheit zu attackieren. Anstatt den Sack zuzumachen, gab Federer schließlich sein Aufschlagspiel zu Null ab, damit kassierte erst sein zweites Break in diesem Turnier, und Falla rettete sich in den Tie-Break. Hier hatte jetzt der sechsfache Wimbledon-Sieger aus der Schweiz die bessere Nerven. Er gewann besonders die langen Ballwechsel und am Ende auch den Tie-Break mit 7:2.  

Falla ließ sich aber weder vom Satzverlust, noch von einem schnellen Break Federers im zweiten Satz aus dem Rhythmus bringen. Immer wieder überraschte der 30-Jährige seinen zwei Jahre älteren Gegner mit gelungenen Schlagkombinationen, Tempowechseln und klugen Stopps und holte sich auch diesmal das Break umgehend zurück. Beide ließen in einem sehr ausgeglichenen Finale fortan keine Breakchance mehr zu, sodass auch Satz zwei im Tie-Break entschieden werden musste – und in diesem erlebte Falla ein Déjà-vu. Wieder machte Federer im entscheidenden Moment ernst, führte schnell mit 3:0 und verwandelte schließlich nach 88 Minuten seinen ersten Matchball zum umjubelten 7:6 (2), 7:6 (3).

Foto: GERRY WEBER OPEN
Alejandro Falla aus Kolumbien spielt ein starkes Turnier bei den GERRY WEBER OPEN, verpasste am Ende aber seinen zweiten Titel auf der ATP World Tour. Foto: GERRY WEBER OPEN / KET

Auch wenn Federer in diesem Finale vielleicht nicht sein bestes Rasenmatch gespielt hat, war er dennoch mehr als zufrieden „Hauptsache, ich habe gewonnen! Alejandro hat heute gut returniert und wenn man gegen ihn die längeren Grundlinienduelle verliert, dann wird es schwer. Genau das ist heute passiert. Er hat sich wirklich gut zurückgekämpft, aber ich bin dennoch zufrieden mit seiner Leistung“, sagte Federer und ließ sich von den ostwestfälischen Tennisfans mit „Standing Ovations“ feiern.

Von Gegner Alejandro Falla gab es schließlich noch ein ganz besonderes Kompliment: „Er ist der König der Könige des Tie Breaks. Ich bin trotz der Niederlage glücklich, denn ich habe hier eine tolle Woche erlebt. Ich hätte hier als erster Kolumbianer einen ersten Titel auf Rasen gewinnen können, aber leider hat es nicht geklappt. Aber ich werde sicher noch stärker zurückkommen“, sagte Falla im Interview mit ZDF-Moderator Norbert König. 

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