Tomas Berdych

Interview mit Tomas Berdych

Samstag, 17.06.2006

Pressekonferenz mit Tomas Berdych (CZE) nach seinem Sieg gegen Kristof Vliegen (BEL).

F: Glückwunsch. Aber ich glaube, wir interessieren uns alle mehr für das Finale als das jetzige Match. Können Sie ein bisschen zum Match gegen Roger sagen?
BERDYCH: Ich denke, dass es jedes Mal, wenn man gegen Roger spielt, ein sehr hartes Match ist. Die Chancen Roger zu schlagen, sind sehr gering, aber es gibt eine Chance. Insbesondere auf Gras ist es sehr schwierig. Wir werden also sehen. Ich habe in Roland Garros gegen ihn gespielt und es war ein sehr hartes Match. Ich habe nicht gut gespielt und er hat mich ganz klar geschlagen. Wir werden also morgen sehen.

 

F: Zählt der Sieg, den Sie bei der Olympiade hatten etwas?
BERDYCH: Ich weiß es nicht. Wenn man einen der besten Spieler schlägt und danach zwei Matches gegen ihn verliert … Ich weiß also nicht, ob es etwas zählt.

 

F: Haben Sie etwas von dem gestrigen Rochus-Federer Match gesehen?
BERDYCH: Ich habe en paar Punkte am Ende des zweiten Satzes gesehen und finde Rochus hat unglaubliches Tennis gespielt. Er war so nah dran das Match zu gewinnen, hat es aber nicht geschafft.

 

F: Können Sie das gleiche schaffen?
BERDYCH: Ich weiß es nicht, ich hoffe es. Ich möchte es gerne, aber man weiß nie, was auf dem Platz passiert.

 

F: Er hat dieser unglaubliche Folge von Siegen. Wenn er morgen gewinnt, hat er Borgs Rekord erreicht. Macht es das für Sie um so wichtiger?
BERDYCH: Nein, für mich ist es das selbe. Es ist egal. Es wird ein hartes Match und man muss sich auf seine Seite und sein eigenes Spiel konzentrieren, egal ob es um einen Rekord geht oder nicht.

 

F: Waren Sie überrascht, wie gut Sie heute gespielt haben?
BERDYCH: Wenn ich auf den Platz gehe, versuche ich immer mein bestes Tennis zu spielen. Wenn es so läuft wie heute, bin ich zufrieden, aber nicht überrascht.

 

F: Viele Spieler scheinen schon von Anfang an gegen Roger verloren zu haben, weil sie wissen, dass er so gut ist. Meinen Sie, dass Sie den zusätzlichen Glauben haben, weil Sie ihn schon mal geschlagen haben?
BERDYCH: Ja, ich glaube das ist ein kleiner Vorteil. Man weiß und kann daran glauben, dass man es wieder schaffen kann. Es stimmt, dass viele Spieler gegen ihn auf den Platz gehen und schon einen Satz verloren haben. Aber er ist auch nur ein Mensch mit zwei Händen und zwei Beinen, nichts Besonderes.

 

F: Was halten Sie vom Platz? Einige Spieler sagten, der Ball würde of verspringen?BERDYCH: Nein, ich denke er ist für beide Spieler gleich. Einige mögen ihn mehr andere weniger. Aber es ist für beide gleich.

 

F: Was werden Sie heute machen? Werden Sie Fußball schauen?
BERDYCH: Natürlich. Wir spielen um 18 Uhr. Das Spiel will ich sehen.

18.06.2006

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