26. GERRY WEBER OPEN vom 16. – 24. Juni 2018

GERRY WEBER TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 9–17 und Sa. 9–13 Uhr

Alexander Zverev vor dem Turnierstart

„Es ist eine der schönsten Wochen, die es im Tenniskalender für mich gibt“

Für ihn ist es eins der „Lieblingsturniere“ im Tennisjahr, wie ein „zweites Zuhause“. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass Alexander Zverev (ATP 12) speziell bei den 25. GERRY WEBER OPEN, bei der Geburtstagsfeier in HalleWestfalen, große Ziele hat: „Ich will hier mein bestes Tennis spielen, das ist der klare Anspruch. Die Konkurrenz ist enorm, ein ganz starkes Teilnehmerfeld. Aber ich will natürlich mitmischen im Titelkampf“, sagte der 20-jährige Hamburger am Montag bei einer Pressekonferenz vor seiner ersten Aufgabe gegen den Italiener Paolo Lorenzi (Dienstag, 3. Match Centre Court). Zverev fühlt sich besonders wohl bei den GERRY WEBER OPEN, weil „alle Wege so wunderbar kurz sind“ und „weil ich aus meinem Hotelzimmer sogar auf Court 1 blicken und Matches sehen kann“: „Es ist wirklich eine der schönsten Wochen, die es im Tenniskalender für mich gibt.“

Zverev hat nach seinem frühen Ausscheiden bei den French Open einmal kräftig durchgeschnauft, beim Angeln und beim Golfen entspannt, neue Kräfte gesammelt -und dann hat er mit Tatkraft die Vorbereitung auf die Rasensaison angepackt: „Ich spiele gern auf Rasen. Ich weiß auch, dass ich einige gute Matches liefern kann in nächster Zeit“, sagte die deutsche Nummer eins. „Ich habe auch gute Erinnerungen an Halle, an meinen Auftritt letztes Jahr. Trotz der etwas bitteren Finalniederlage gegen Florian Mayer. Aber es gibt eben Tage und Momente, da muss man akzeptieren, dass ein anderer Spieler besser ist.“ Die Familie Zverev ist fast schon vollzählig angereist zum Turnierschauplatz, Vater Alexander und die Söhne Mischa und Alexander: „Meine Mutter kommt jetzt noch. Und sie bringt auch den Hund mit, der ist ja der Wichtigste.“

Angesprochen auf eine längerfristige Verbindung zu den GERRY WEBER OPEN und einen möglichen Lebenszeitvertrag nach dem Vorbild von Roger Federer, sagte Zverev: „Das kann ich mir durchaus vorstellen, aber dafür muss Roger wohl erst aufhören. Und da hoffen wir ja alle, dass das noch nicht bald geschieht. Außerdem habe ich dafür wohl noch nicht genug gewonnen.“ Grundsätzlich sei eine längere Kooperation aber bei Turnieren möglich, die wie die GERRY WEBER Open „perfekt im Kalender liegen.“

Alexander Zverev kann sich eine längerfristige Bindung an das Turnier vorstellen. Foto: GERRY WEBER OPEN_KET