26. GERRY WEBER OPEN vom 16. – 24. Juni 2018

GERRY WEBER TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 9–17 und Sa. 9–13 Uhr

B.Becker im Haller Hauptfeld

Überzeugender Zweisatzsieg gegen Robin Haase

Es klingt wie ein Relikt aus vergangenen Tagen, ist aber doch brandaktuell: „Game, Set and Match Becker!“. Benjamin Becker hat als erster Spieler die Qualifikation der GERRY WEBER OPEN 2016 überstanden und ein Ticket für das Hauptfeld gelöst. In seinem Qualifikationsfinale gegen Robin Haase stellte der Saarländer seine Qualitäten auf Rasen unter Beweis und triumphierte ungefährdet mit 6:3 und 6:3.

Der ehemalige deutsche Davis Cup-Spieler zauberte einen überzeugenden Auftritt auf das grüne Parkett und dominierte seinen niederländischen Kontrahenten phasenweise nach Belieben. Variantenreiche Aufschläge, aggressive Returns und ein fast fehlerfreies Spiel von der Grundlinie prägten das Spiel des 34-Jährigen, der Haase nie zur Entfaltung kommen ließ. In beiden Sätzen zog Becker dem Holländer, der schon früh mit seinem fehleranfälligen Spiel haderte, mit einem Break den Zahn und nutzte fortan seine Chancen konsequent. Nach 57 Minuten verwandelte der Wahl-Amerikaner schließlich seinen ersten Matchball.

Sein bestes Ergebnis in  Halle erzielte Becker vor sechs Jahren, als er erst im Halbfinale am ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt scheiterte. Seitdem kam er aber nicht mehr über die erste Runde hinaus.

Für Peter Gojowczyk war die letzte Hürde dagegen zu hoch. Der Bayer ließ sich gegen den favorisierten Ernests Gulbis, zwar auch vom Verlust des ersten Satzes nicht aus der Ruhe bringen, verlor am Ende aber dennoch mit 3:6, 6:1, 3:6.Neben Kei Nishikori steht zudem ein zweiter Japaner im Hauptfeld. Yuichi Sugita setzte sich gegen seinen Landsmann Tatsuma Ito klar mit 6:2, 6:4 durch.

Ebenfalls durchsetzen konnte sich Rasenspezialist Sergiy Stakhovsky. Der erfahrene Ukrainer brauchte für seinen Erfolg über den US-Amerikaner Rajeev Ram aber drei Sätze (7:6 (3), 3:6, 6:2).

Besonders über seine starke Vorhand dominierte Benjamin Becker Robin Haase. Foto: GERRY WEBER OPEN/KET