27. GERRY WEBER OPEN  15. – 23. Juni 2019

GERRY WEBER TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 9–18 und Sa. 9–13 Uhr

David Ferrer, Spaniens dreimaliger Davis-Cup-Sieger, debütiert beim ATP 500er-Event

Turnierdirektor Ralf Weber: „Ferrer ist ein Beleg für Kontinuität auf höchstem Niveau“

Er hat beinahe schon die ganze Welt bereist in seiner Tennis-Paraderolle, - als Marathonmann der ATP World Tour. Doch in diesem Jahr erlebt David Ferrer noch einmal eine sportliche Premiere, denn der unermüdliche Spanier debütiert bei den GERRY WEBER OPEN. „Ich freue mich auf meinen Start in Halle, bei so einem tollen Turnier“, sagt der Weltranglistenachte, den Turnierdirektor Ralf Weber für die 24. Auflage von Deutschlands wichtigstem ATP-Tennisturnier vom 11. bis 19. Juni 2016 als bereits vierten Top-Ten-Spieler verpflichten konnte - neben dem Haller Rekordchampion Roger Federer (ATP-Weltrangliste 3), Japans Superstar Kei Nishikori (ATP 6) und Tschechiens Ass Tomas Berdych (ATP 7).

„David Ferrer ist einer der dauerhaft stärksten Profis der letzten Jahre, ununterbrochen unter den besten zehn der Welt seit Oktober 2010. Wir sind glücklich, ihn am Start zu haben“, sagt Turnierchef Weber, „unser Teilnehmerfeld bietet so eine attraktive Mischung aus etablierten Profis und Gesichtern der neuen, aufstrebenden Generation.“ Dazu zählen Deutschlands große Nachwuchshoffnung, der 18-jährige Alexander Zverev (ATP 54), aber auch Österreichs aufgehender Tennisstern, der 22-jährige Dominic Thiem (ATP 14). Der aus Valencia stammende 34-jährige Ferrer gehört zu den Spielern, die in ihrer Karriere notorisch unterschätzt wurden, aber dann an viel höher gehandelten Leuten vorbeizogen. Sein Arbeitszeugnis über die letzten anderthalb Jahrzehnte ist eindrucksvoll und erstaunlich zugleich: Sieben Starts bei der jährlichen Tennis-Weltmeisterschaft der acht Jahrgangsbesten „sind ein Beleg für Kontinuität auf höchstem Niveau und für beständig gute Leistungen in einer Saison“, so Ralf Weber.

In seinem Paradejahr 2012, stand Ferrer mit sieben Saisontiteln vor allen anderen Profis, sogar vor den sogenannten "Großen Vier". Im Jahr darauf erreichte er seine bisher beste Ranglisten-Platzierung, als er sich im Juli auf Platz drei des ATP-Rankings spielte. „David ist der Spieler, der mir den höchsten Respekt abnötigt“, sagt sogar Tennislegende John McEnroe über den dreimaligen spanischen Davis-Cup-Gewinner, „es ist beeindruckend, wie er sein Potenzial ausschöpft.“ Ferrer erreichte zudem ein Grand-Slam-Finale, 2013 bei den French Open gegen Landsmann Rafael Nadal, und zog weitere fünf Mal in Major-Halbfinals ein. In seiner beeindruckenden Karriere gewann er bisher 26 Siegerpokale. „Ich bin der Typ Spieler, der immer, wenn er auf den Platz geht, an eine Chance glaubt“, sagt Ferrer, der couragierte Tennis-Wadenbeißer, „auch nach vielen Niederlagen gegen einen bestimmten Spieler kann dir der erste Sieg winken. Du musst einfach nur dran glauben.“

So verpasste der einflussreiche TV-Kommentator, Kolumnist und Ex-Profi Brad Gilbert, bekannt für die Verteilung origineller Beschreibungen der Tennisstars, David Ferrer einst auch einen komplett passenden Spitznamen auf der Kurznachrichten-Plattform "Twitter". Gilbert mag die unspektakuläre Kämpfernatur Ferrer, und so dachte er sich für ihn die ausschließlich liebevoll gemeinte Charakterisierung „Little Beast“ („Kleines Biest“) aus. Gilbert verziert, um die entschlossene Leidenschaft und sportliche Grimmigkeit Ferrers zu unterstreichen, den Namen stets noch mit einigen R’s, bei ihm wird aus Ferrer stets „Ferrrrerrr“. Sozusagen ein Ausrufezeichen für den 175 Zentimeter messenden Ausdauerkünstler, der fast alles und jeden, der ihm auf der Tour in die Quere kommt, in Grund und Boden zu rennen vermag.

Seine Tenniskollegen sprechen über ihn immer in einer Mischung aus Unglauben und Ehrfurcht. „Wie eine chinesische Mauer“ wirke Ferrer auf sie, „unüberwindlich und wie ein mächtiger Block“, sagt der Japaner Nishikori. „Eine menschliche Ballmaschine, höchst effektiv und präzise“, nennt ihn der deutsche Tennis-Veteran Tommy Haas. So läuft und läuft und läuft und läuft er eben, dieser David Ferrer. Jahrein, jahraus. In Australien genau so wie in Asien, Amerika oder in Europa. Als hätte er für das "Duracell-Häschen" Modell gestanden, flitzt der reife Top-Mann über jeden Boden, auf den man ihn stellt. Inzwischen rennt der Unentwegte, früher bekannt als Sand-Mann, - auch erfolgshungrig über Rasen- und Hartplätze, ein Ausdauerwunder und Allrounder der ganz besonderen Art.

Zu verdanken hat Ferrer seinen angestammten Top-Ten-Platz und die beharrlichen Erfolgserlebnisse deshalb auch einer sanften Modellierung seines Spiels: Statt sich nur auf seine herausragenden Defensivkünste und sein Laufvermögen zu verlassen, treibt es den kleinen Mann längst auch gern mal in Angriffspositionen. Auch diese Qualitäten wird er sicher bei den 24. GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen demonstrieren.

Tageskarten für die GERRY WEBER OPEN 2016 sind in vier Preiskategorien von 24 Euro bis 108 Euro zu erwerben. Dauerkarten in diesen vier Kategorien sind von 125 Euro bis 390 Euro erhältlich. Die Preise der Eintrittskarten sind im Detail im Internetportal der GERRY WEBER OPEN unter www.gerryweber-open.de nachzulesen. Der Erwerb von Eintrittskarten ist sowohl unter der Tickethotline (05201) 81 80 als auch im Internet unter www.gerryweber-open.de und bei allen CTS-Vorverkaufsstellen möglich. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen und hat die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 HalleWestfalen.

Debüt bei den GERRY WEBER OPEN: David Ferrer, Spaniens dreimaliger Davis Cup-Sieger, gibt als vierter Top-Ten-Mann seine Zusage für die 24. Auflage des ATP 500er-Rasenevents in HalleWestfalen. © (JHasenkopf/München)