26. GERRY WEBER OPEN vom 16. – 24. Juni 2018

GERRY WEBER TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 9–17 und Sa. 9–13 Uhr

Raseneinbringung ins GERRY WEBER STADION - Turnierdirektor Ralf Weber: „Unser Rasen befindet sich auf Grand Slam-Niveau“

Zwölfmonatige Wachstums- und Pflegephase • Einsatz von technischen Innovationen

800 Quadratmeter verlegter Rasen • Hohe Belastbarkeit durch Lolium-Mischung

Wenn vom 16. bis 24. Juni 2018 die Tennis-Stars der GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen den Champion der 26. Turnierauflage ausspielen, wird auf dem Centre Court des GERRY WEBER STADION sprichwörtlich der „grüne Teppich“ ausgerollt – mit dem Unterschied, dass es sich um eine transportable Rasenfläche handelt, die stückweise eingebracht wird. Während die ATP-Profis in diesen Tagen bei den French Open in Paris noch auf roter Asche unterwegs sind, werden in der ostwestfälischen Eventarena alle Vorkehrungen für das bevorstehende ATP-Rasen-Championat getroffen. „Der Rasen ist ein spielentscheidender Faktor der Gerry Weber Open. Und mit der Verlegung gehen wir nun die heiße Phase der finalen Turnier-Vorbereitungen“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Verantwortlich für die exzellente Rasen-Qualität bei Deutschlands bedeutendstem ATP-500er-Event zeigt sich erneut das Greenkeeper-Team um Jan Rzeha und Phil Thorn, das in den vergangenen Monaten dafür sorgte, dass das Herzstück der GERRY WEBER OPEN zum Turnierstart in etwas mehr als drei Wochen den perfekten Untergrund für die ATP-Stars bietet. „Der Rasen wird während des Trainingsbetriebs und in den neun Turniertagen ziemlich strapaziert, das muss er natürlich aushalten können. Dank der speziellen Lolium-Mischung weist die Saat eine hohe Belastbarkeit auf, die sich besonders im Tennis-Sport bewährt hat“, sagt Jan Rzeha. Für den 800 Quadratmeter großen Centre Court, werden insgesamt 400 der 2x1-Meter großen Rasenplatten per Gabelstapler in das GERRY WEBER STADION transportiert – jede Platte davon ist 800 Kilogramm schwer. Dazu erklärt Turnierchef Weber: „Der Rasen hat einen außerordentlichen Standard erreicht, den es zu halten und stetig zu optimieren gilt. Daher finden sogar Befragungen unserer Spieler statt sowie ein reger Austausch mit den Rasen-Experten aus Wimbledon.“

Neben diesen umgesetzten Anregungen werden bei der Vorbereitung einige technische Innovationen verwendet: Damit die oberste Rasenschicht bis zu einer Tiefe von einem Zentimeter aushärtet und die Feuchtigkeit auf dem Rasen minimiert wird, nutzen die Greenkeeper Rzeha und Thorn eine eigens entwickelte Rasenbelüftung: „Auf Grund der 2.400 Düsen, die parallel zum Spielfeldrand unterhalb der Banden angebracht sind, und zwei Kälteanlagen, wird die Luft getrocknet, gekühlt und wiederum nacherwärmt.“ So wird die im GERRY WEBER STADION vorhandene Luftfeuchtigkeit gebunden und der Rasen wächst unter optimalen Bedingungen. „Es handelt sich um hausinterne Entwicklungen. Und wir können mit Stolz behaupten: Unser Rasen befindet sich auf Grand Slam-Niveau“, so Turnierdirektor Ralf Weber. Ab dem 14. Juni wird der Rasen bespielt, dann startet der Trainingsbetrieb in HalleWestfalen.

Der Centre Court-Rasen für die 26. GERRY WEBER OPEN: Turnierdirektor Ralf Weber (Foto) begutachtet die Verlegung der grünen Spielfläche in das GERRY WEBER STADION, der in den vergangenen Monaten von den Greenkeepern Jan Rzeha und Phil Thorn exzellent aufbereitet wurde. © GERRY WEBER OPEN (HalleWestfalen)