26. GERRY WEBER OPEN vom 16. – 24. Juni 2018

GERRY WEBER TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 9–17 und Sa. 9–13 Uhr

Titelverteidiger Roger Federer weiter auf Rekordjagd

Turnierdirektor Ralf Weber: „Ein außergewöhnlich stark besetztes Teilnehmerfeld“

Superstar Roger Federer auf der Jagd nach dem neuen Titelrekord, insgesamt vier Top Ten-Größen am Start - und die "Jungen Wilden" des Welttennis als potenzielle Spielverderber für die Elite: Bei den 24. GERRY WEBER OPEN vom 11. bis 19. Juni 2016 sind Spannung und Dramatik vom ersten Aufschlag an garantiert. „Wir haben ein außergewöhnlich stark besetztes Teilnehmerfeld zusammengestellt und die Zuschauer können sich auf einen Wettbewerb der Extraklasse freuen“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber (52) am Dienstag bei der Pressekonferenz in HalleWestfalen. Neben dem Weltranglistenzweiten Federer, den Weber als „Leitfigur und Botschafter“ der GERRY WEBER OPEN bezeichnete, werden auch Kei Nishikori (ATP 6) aus Japan, der Tscheche Tomas Berdych (ATP 8) und erstmals David Ferrer (ATP 9 aus Spanien aus der absoluten Tennisspitze mit um den Pokal streiten. „Es wird ein harter Fight um den Titel. Mit ganz vielen Spielern, die gewinnen können“, sagte Weber.

Neben dem schweizerischen Titelverteidiger und dem weiteren Top-Ten-Trio rücken 2016 auch verstärkt die Stars aus der nächsten und übernächsten Generation in den Fokus des Geschehens. Spieler, die knapp über 20 Jahre alt sind, wie der österreichische Newcomer Dominic Thiem (ATP 15). Oder jene, die noch als Teenager gelten, wie Deutschlands 19-jähriger Hoffnungsträger Alexander („Sascha“) Zverev (ATP 44) sowie Amerikas kommender Topmann Taylor Harry Fritz (18/ATP 73) und der Kroate Borna Coric (19/ATP 41). „Wir waren immer bestrebt, neue, frische Gesichter zu präsentieren“, sagte Weber. „Ich bin gespannt, wie diese jungen Burschen auftreten werden. Für uns ist es wichtig, ihnen das Gefühl zu geben: Wir glauben an euch. So entstehen auch Bindungen für die Zukunft.“

In dem Zusammenhang erinnerte der Turnierchef daran, dass der achtmalige Sieger Roger Federer bereits als 19-Jähriger erstmals nach HalleWestfalen gekommen war und sich „auf Anhieb wohl fühlte bei uns“: „Heute identifiziert er sich total mit diesem Turnier und hat über die Jahre auch immer wieder für unsere Sache geworben.“ Er schließe nicht aus, so Ralf Weber, „dass sogar einer dieser jungen Spieler bereits um den Titel mitspielt.“ Als Geheimkandidat für den Turniersieg nannte Weber auch Deutschlands Nummer eins, Philipp Kohlschreiber (ATP 26): „Er hat gerade wieder in München gezeigt, wie sehr ihn die Atmosphäre bei den Heimwettbewerben beflügeln kann. Deshalb ist er ja auch schon einmal Sieger bei uns in Halle gewesen.“ Neben Kohlschreiber und Zverev gehen aus deutscher Sicht auch noch Dustin Brown (ATP 115) mit einer Wild Card und Comebacker Florian Mayer (ATP 34) als Protected ranking-Starter ins Rennen.

Mit der Internationalität des Turniers im Teilnehmerfeld werde zudem die Grundlage für ein attraktives Angebot an die TV-Stationen in aller Welt geschaffen, sagte Weber: „Die Gerry Weber Open werden in 137 Ländern zu sehen sein. Und für die meistens Fans gibt es Spieler aus ihrem Land oder ihrer Region, mit denen sie mit fiebern können. Kei Nishikori etwa in Japan und Asien.“

Die größere mediale TV-Verbreitung des Turniers sei einer der großen Pluspunkte nach der Aufstufung in die begehrte ATP 500er-Kategorie, das habe auch dazu geführt, „dass inzwischen weitere namhafte Sponsoren wie die Fluggesellschaft Emirates und die Hotelkette Jumeirah bei uns eingestiegen sind.“ Der Turnierdirektor zeigte sich bei der Pressekonferenz auch „sehr zufrieden“ mit dem Übertragungspaket in Deutschland: „Mit Eurosport und dem ZDF am Finalwochenende sind wir sehr gut abgedeckt. Wir sind ja das letzte Turnier, das in einem der beiden großen öffentlich-rechtlichen Sender übertragen wird.“

Turnierchef Weber wies auch auf das spektakuläre Rahmenprogramm und die "Schauinsland-Reisen Champions Trophy" hin, bei der am Samstag, 11. Juni, Australian Open-Königin Angelique Kerber im GERRY WEBER STADION auftritt. „Das wird ein toller Moment für die Fans. Sie werden Angie sicher noch einmal gebührend feiern“, sagte Weber. Kerber spielt bei diesem Rasenduell auf Rasen zusammen mit Nicolas Kiefer gegen die Kombination Sabine Lisicki/Michael Stich - ein Mixed also, bei dem nun sogar zwei deutsche Grand Slam-Gewinner aufschlagen.

Wie stets in HalleWestfalen ist nach den Matches auf den grünen Tennisfeldern der Spaß noch nicht vorbei - auch in diesem Jahr läuft das "Tennistainment" auf vollen Touren. Während der Turnierwoche gastieren Topstars der deutschen und internationalen Musikszene, um das ganz besondere GERRY WEBER OPEN-Erlebnis auf höchstem Niveau zu verlängern. Shootingstar und Hitparaden-Stürmerin Namika („Lieblingsmensch“) wird genauso auf der NRW-Lokalradiobühne ein Gastspiel geben wie der dreifache Echo-Preisträger Joris und die norwegische Rap- und Reggae-Band Madcon.

Auch Federers Landsfrau Stefanie Heinzmann ist mit von der Partie, die herausragende Pop- und Soulsängerin, die in diesem Jahr auch für den Turniersong „In The End“ verantwortlich zeichnet. Heinzmann tritt am Donnerstag, 16. Juni, während des "Family Day" auf - später gibt es dann noch auf der Public Viewing-Leinwand das zweite EM-Match der deutschen Nationalauswahl gegen Polen zu sehen. Am ersten Turniersonntag (12. Juni), dem Tag der offenen Tür, gibt es zudem noch ein interessantes Showmatch - mit den ehemaligen Fußballstars Karl-Heinz Riedle und Marco Bode sowie den ehemaligen Handballgrößen Daniel Stephan und Florian Kehrmann.

Turnierdirektor Ralf Weber warf bei der Pressekonferenz auch einen Blick voraus zum großem Jubiläum der GERRY WEBER OPEN im kommenden Jahr, zum 25. Geburtstag: „Wir werden das richtig feiern, es wird da sicherlich auch eine große Wiedersehensparty mit vielen früheren Champions geben“, sagte Weber, „es ist in jedem Fall eine bedeutende Wegmarke für uns.

Turnierdirektor Ralf Weber (links) und Marketingleiter Horst Erpenbeck freuen sich auf die 24. GERRY WEBER OPEN vom 11. bis 19. Juni 2016 und präsentieren stolz den Siegerpokal. © GERRY WEBER OPEN_KET (HalleWestfalen)