28. GRASS COURT OPEN HALLE 13. – 21. Juni 2020

TICKET CENTER 05201 81 80 Mo. bis Fr. 10–17 und Sa. 10–13 Uhr

Vier Deutsche in der Quali der 27. NOVENTI OPEN

Ein Quartett um den dreimaligen Viertelfinalisten Mischa Zverev will den Sprung ins Hauptfeld schaffen.

Das Haller Rasenturnier ist seit vielen Jahren eine große Bühne für deutsche Tennisspieler gewesen. Neben zahlreichen Turniersiegern haben auch in der Qualifikation immer wieder Akteure aus dem Gastgeberland auf sich aufmerksam gemacht. Diesmal versuchen es vier Spieler.

Angeführt wird das Quartett von Mischa Zverev, der bereits dreimal im Viertelfinale des Turniers stand. Er bekommt es zum Auftakt mit dem Südafrikaner Lloyd Harris zu tun. Neuland betritt der Bielefelder Louis Wessels. Der 20-jährige Zwei-Meter-Hüne rückt beim Turnier vor seiner Haustür über eine Wildcard in die Qualifikation. Sein erster Gegner ist am Samstag der Serbe Miomir Kecmanovic. Für Matthias Bachinger heißt die erste Hürde auf der anderen Seite des Netzes Lorenzo Sonego aus Italien. Der vierte Deutsche im Bunde ist schließlich Mats Moraing. Der 26-Jährige, dessen Onkel Peter 1993 den ersten Aufschlag in der Turniergeschichte des Haller Rasenevents absolvierte, spielt gegen den talentierten Russen Andrey Rublev. Der Top-100-Spieler ist eine echte Herausforderung für den Deutschen.

Ebenfalls durch die Quali muss sich Andreas Seppi kämpfen. Der Italiener stand 2015 noch im Finale von Halle, wo er Roger Federer unterlag. Sein Erstrunden-Match bestreitet er gegen den eher unbekannten Kanadier Brayden Schnur. Der Kracher der ersten Quali-Runde ist aber die Partie Sergiy Stakhovsky gegen Ernests Gulbis. Stakhovsky schlug einst in Wimbledon Rasenkönig Roger Federer, Gulbis stand einst auf Rang zehn der Weltrangliste. Topgesetzt in der Qualifikation ist übrigens der Portugiese Joao Sousa. Ebenfalls am Start ist der US-Amerikaner Denis Kudla. An ihn erinnern sich die Fans noch aus dem Vorjahr, als er es in Halle bis ins Halbfinale schaffte. Danach aber blieben die Erfolge aus, weshalb er diesmal nicht direkt ins Hauptfeld kam.

Mischa Zverev stand schon dreimal im Viertelfinale der NOVENTI OPEN. FOTO: NOVENTI OPEN/KET