26. GERRY WEBER OPEN vom 18. – 24. Juni 2018

Ticket Center 05201 8180 Mo. bis Fr. 9–18 und Sa. 9–13 Uhr

Interview mit Alexander Zverev

Der doppelte Zverev, mit dem Bruder jetzt auch im Finale. Ich glaube, das ist eine richtig schöner Samstag in Halle?
Hoffentlich wird es ein noch schönerer Sonntag. Ich freue mich riesig, dass ich auch im Doppel im Finale bin mit Mischa. Das ist immer was ganz Besonderes. Morgen wird es zwei sehr schwere Matches geben. Ich freue mich natürlich riesig drauf, zuerst das Einzel und dann das Doppel.
Gegen Roger Federer, gegen den haben Sie im Halbfinale im letzten Jahr hier gewonnen. Das war ja so was wie eine Initialzündung vielleicht auch so ein bisschen für Ihre Karriere, danach haben Sie viel gewonnen. Er wird sicherlich Revanche nehmen. Wie sehen Sie da Ihre Chancen? 50:50 oder?
Wie ich schon gesagt habe, es wird ein sehr schweres Match, ich denke für beide. Wir haben drei Mal gegeneinander gespielt schon. Ich habe zwei Mal gewonnen. Er spielt aber sehr gutes Tennis dieses Jahr, das muss man auch sagen. Ich denke, er wird als Favorit in jedes Turnier gehen. Das wir jetzt beide im Finale stehen, das ist natürlich was ganz Besonderes für mich.
Was bedeutet Ihnen das hier morgen vor 11.000 Zuschauern morgen auf dem Rasen im Finale zu stehen? Das ist ja ein Traumfinale.
Ja, ich war letztes Jahr schon im Finale. Da habe ich gegen Florian Mayer verloren. Natürlich hoffe ich jetzt, dass ich es dieses Jahr anders machen kann. Aber wie gesagt, Federer möchte auch diesen Titel noch mal gewinnen und ich denke, das wird für beide ein riesen Ansporn sein.
Gestern haben Sie ein Interview gehabt und gesagt, vor jedem Spiel küssen Sie Ihren Hund. Ich wollte mal wissen, welche Stelle?
(lacht) Den Kopf. Keine Geheimstelle.
Wie beschreiben Sie selber Ihre unglaubliche Form derzeit?
Ich freue mich natürlich riesig. Es ist natürlich immer wieder schön zu sehen, dass ich gegen die besten Leute der Welt gewinnen kann und ich jetzt in Deutschland noch mal im Finale bin nach München. Da freue ich mich natürlich richtig drauf.
Es ist zwar noch ein bisschen früh, aber ich frage trotzdem, wie zuversichtlich sind Sie einerseits für morgen, andererseits aber auch dann für das große Turnier, was dann jetzt ansteht
Ich werde natürlich mit viel Hoffnung reingehen, aber das habe ich auch in Paris getan die Woche davor, und dann habe ich erste Runde gegen Verdasco verloren. Deswegen ich muss natürlich schauen, gegen wen ich spiele. Ich muss mich aber genauso vorbereiten wie auf jedes andere Turnier auch und dann mal schauen, was dann wird.
Unabhängig vom Ausgang morgen, was nehmen Sie mit jetzt aus der Woche? Auch von der Atmosphäre, die ist ja super hier?
Ja, die Atmosphäre ist immer gut hier. Die Halle ist immer laut, vor allem für deutsche Spieler, für Federer auch. Deswegen, es war eine gute Woche, aber die Woche ist noch nicht vorbei.
Macht es von den angesprochenen Körnern von gestern irgendwas aus oder ist es vollkommen gleich, was es morgen dann an Kraft und so weiter noch angeht?
Gestern war ich mehr müde als heute nach dem Match. Deswegen habe ich dann Doppel auch gespielt. Ein Halbfinale in Deutschland werde ich nicht absagen, vor allem mit meinem Bruder nicht. Ich bin jetzt froh, dass ich Doppel gespielt habe.
In Montpellier habt Ihr auch Doppel im Finale und im Einzel gespielt gehabt. Das lief ganz gut. Gibt das auch noch ein bisschen Auftrieb, wenn man daran zurückdenkt?
Das ist eine neue Woche. Natürlich weiß ich, dass ich es aushalten kann, aber das ist eine ganz andere Woche jetzt.
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