26. GERRY WEBER OPEN vom 18. – 24. Juni 2018

Ticket Center 05201 8180 Mo. bis Fr. 9–18 und Sa. 9–13 Uhr

Interview mit Peter Gojowczyk

War das heute umso schwerer, wenn man merkt, da ist kein Top Ten Gegner, sondern einer, der sich auch gut wehrt?
Peter Gojowczyk: Die Enttäuschung ist schon groß, aber ich habe ja schon gewusst, dass Herr Falla sehr gut spielt auf Rasen, einer seiner besten Beläge auch. Er serviert sehr eklig, langsam, sein Linkshänderaufschlag ist auf Rasen nicht so einfach zu returnieren. Aber bei den entscheidenden Punkten habe ich Fehler gemacht. Mit der Vorhand war ich ab und zu nicht so zufrieden, ich habe viel zu viel Fehler gemacht. Am Anfang des ersten Satzes habe ich gleich 15:40, wenn ich gleich das Break mache, ist es vielleicht ein bisschen anders. Dann bin ich ein bisschen entspannter. So, war es immer recht eng. Am Anfang sehr gut serviert, dann nimmt Herr Falla eine Breakchance weit hinten, breakt souverän zurück und dann war ich ein bisschen nervös einfach und habe darum Fehler gemacht auch im zweiten Satz dann.
Im Fußball würde man sagen das war eine richtig schlechte Leistung von beiden Seiten. Wie fällt Ihr Fazit jetzt aus?
Peter Gojowczyk: Also richtig schlecht fand ich das Match überhaupt nicht. Es ging 7:6, 7:6 aus, das ist auf Rasen sehr eng. Es war mein zweites Viertelfinale beim ATP-Event, beim 250er, insofern war es für mich ein tolles Turnier. Schade, dass es heute nicht geklappt hat, weil ich hätte gern ein deutsches Halbfinale gehabt morgen am Samstag. Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr positiv. Viertelfinale beim ATP-Turnier, mein zweites. Jetzt, nach vorne schauen und weitermachen.
Was nehmen Sie jetzt mit aus Halle, Sie sagen Sie sind wieder fit, fühlen sich besser, haben gute Erfolge gehabt. Was ist in den nächsten Wochen möglich?
Peter Gojowczyk: Ich habe jetzt auf Rasen gespielt, Confidence gekriegt, werde mein Spiel weitermachen, weiter trainieren, meine Grundschläge versuchen, wieder zu schlagen, zu finden, meinen Aufschlag wieder. Und dann geht es Montag schon mit Wimbledon Quali los. Da geht es gleich rucki zucki weiter. Ich hoffe, dass ich mich für das Hauptfeld qualifiziere und dann kann ich wieder beweisen, wo ich bin.
In Stuttgart haben Sie eine Wild Card, ist das richtig?
Peter Gojowczyk: Das weiß ich jetzt noch gar nicht.
Wie die Planung nach Wimbledon aussieht, wissen Sie noch nicht?
Peter Gojowczyk: Es kommt drauf an, wie ich in Wimbledon Quali spiele. Wenn ich, was ich nicht hoffe, ausscheide, werde ich ein Challenger spielen auf Sand wieder in Marburg, dann in Braunschweig das große Turnier. Da freue ich mich auch schon drauf, weil es eines der tollsten Challenger auch ist in Deutschland. Und dann denke ich, dass ich die großen auch spiele, Stuttgart und Hamburg.
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