26. GERRY WEBER OPEN vom 18. – 24. Juni 2018

Ticket Center 05201 8180 Mo. bis Fr. 9–18 und Sa. 9–13 Uhr

Interview mit Ralf Weber

Verehrte Kolleginnen und Kollegen, ich heiße Sie herzlich willkommen zu unserem Pressegespräch. Inmitten des Turniers oder nach der Abwicklung der ersten Tage ist es nach unserem Dafürhalten an der Zeit einmal ein kurzes Resümee zu ziehen und die ersten Tage der Gerry Weber Open Revue passieren zu lassen und wer kann das besser als der Turnierdirektor das Jubiläumsturnier sozusagen zu bilanzieren und vielleicht auch einen kurzen Rückblick auf die ganzen 24 Jahre zu geben.
Ich möchte Sie auch herzlich begrüßen zum heutigen Pressegespräch. Sie sehen hier heute einen sehr sehr glücklichen und zufriedenen Turnierdirektor. Wir haben ja schon toll fünf Tage erlebt, begonnen mit der Champions Trophy. Es ist das Jubiläumsturnier, 25 Jahre, ein Vierteljahrhundert und wir haben ja gesagt, an diesem besonderen Event machen wir zwei Tage die Champions Trophy. Das Konzept muss man sagen ist voll aufgegangen. Wir hatten an diesen zwei Tagen 34.100 begeisterte Fans auf der Anlage. Es ist sicherlich ein tolles Konzept, die ehemaligen Champions einzuladen wie Michael Stich, Yevgeny Kafelnikov, Henri Leconte, Thomas Muster, aber sicherlich auch eine richtige Planung, die deutschen Damen mit zu integrieren, unsere Weltranglistenerste Angelique Kerber, Andrea Petkovic und auch unser Nachwuchstalent Luisa Meyer auf der Heide. Es waren insgesamt drei Partien, zwölf Spieler waren dabei. Wie gesagt, die Zuschauerzahlen sprechen für sich. Aber nicht nur die Zuschauerzahlen, sondern es war eine tolle, entspannte Atmosphäre auf der ganzen Anlage. Der Wettergott hat natürlich auch mitgespielt, sodass dieses Wochenende sportlich ein voller Erfolg war, aber auch gesellschaftlich. Das ist sicherlich ein Thema, was mir persönlich auch sehr am Herzen liegt, wenn man das Turnier 25 Jahre begleitet hat, aufgebaut hat, da war es einfach auch schön, an dem Samstagabend war ja ein kleiner Festakt, eine Jubiläumsfeier im Event Center. Und da fand ich es wirklich toll, dass auch der ATP-Chef Chris Kermode als Ehrengast dabei war und mir den Heritage Award überreicht hat für die 25 Jahre. Aber auch die Verbindung zu Wimbledon, auch der Chairman Philip Brook war ja vor Ort, hat eine sehr nette Rede gehalten, hat auch nochmal darauf hingewiesen auf unsere auch außergewöhnliche Beziehung Wimbledon-Halle seit 25 Jahren und immer wieder natürlich die erste Zusammenkunft, wo dann auch der pensionierte Head Groundsman Jim Thorne hier nach Halle kam 92 und letztendlich den Rasenaufbau übernommen hat, und der Rasen ist und spielt natürlich nach wie vor eine sehr wichtige Rolle. Und ich denke auch in diesem Jahr haben wir einen perfekten Rasen. Die Spieler haben das auf jeden Fall geäußert. Und da sind wir natürlich auch von der Seite her mehr als zufriedenstellend. Michael Stich hat dann als Vertreter der Spieler eine sehr persönliche, auch emotionale Rede gehalten, einfach mal aus Spielersicht der letzten zwei Jahrzehnte, was hier passiert ist, wie wohl sich die Spieler fühlen, und er hat einen Satz gesagt, ich möchte den nochmal wiedergeben: „Vielen vielen Dank für die Menschlichkeit, die Herzlichkeit und die Kreativität, die das Turnier auszeichnen. Ohne Euch wäre das deutsche Tennis nicht das, was es ist.“ Das fand ich sehr beeindruckend und fand eben generell diese Wertschätzung auch von internationaler Seite sehr sehr positiv. Ich habe mich da sehr drüber gefreut. Dann kommen wir mal zur aktuellen Turnierwoche. Da muss man ja festhalten, dass sich die Begeisterung auf der Anlage, aber auch die sehr sehr hohen Zuschauerzahlen, das ist ja Montag gleich so weitergegangen. Wir haben an den drei weiteren Tagen, Montag, Dienstag, Mittwoch, über 35.000 Besucher auf der Anlage gehabt. Wir waren wirklich sehr sehr voll und Sie haben es ja selber erlebt, wenn Sie hier waren. So eine Stimmung auf der Anlage ist natürlich weiter geprägt auch von dem schönen Wetter, von den tollen Partien. Und man kann jetzt schon sagen, was uns natürlich besonders erfreut im Jubiläumsjahr, dass wir wohl einen neuen Besucherrekord aufstellen. Das heißt wir rechnen ungefähr mit 115.000 Besuchern. Wir waren noch nie so gut verkauft wie in diesem Jahr. Das heißt auch die letzten Tage sind wir annähernd ausverkauft. Wir haben sicherlich noch ein paar Restkarten, einige Ground-Tickets, aber auch bei den Ground-Tickets hatten wir ja schon die ersten Einschränkungen, damit die Anlage auch nicht zu voll wird. Und das sicherlich auch nochmal ganz kurz erwähnt, das doch attraktive Rahmenprogramm im Entertainment-Bereich, was ja auch den Geschmack der Zuschauer getroffen hat. Ja, emotional wurde es dann auch nochmal am Montag, als wir Tommy Haas verabschiedet haben. Von meiner Seite aus ist es das erste Mal, dass ich einen Award eingeführt habe, ins Leben gerufen habe, seitens der Gerry Weber Open einen Award of Excellence und diesen Award hat sich Tommy verdient. Tommy hat das Turnier ganz ganz lang und eng begleitet, seit 1997 Rekordteilnehmer mit Roger Federer zusammen, war 15 mal bei den Gerry Weber Open, hat Außergewöhnliches für das Turnier geleistet mit zwei Turniersiegen, und aus dem Grund war es auch für mich persönlich ein emotionaler Abschied, wenn man so lange einen Spieler begleitet. Und wir wünschen ihm natürlich auf dem Weg und für seine Familie viel Glück und Gesundheit für die Zukunft und natürlich auch für seine neue Funktion als Kollege, als Turnierdirektor in Indian Wells alles Gute. Ja, unser Rekord-Champion Roger Federer ist auch sehr entspannt in Halle angetreten. Das letzte Match ich erinnere war ja in Miami. Er hat einige Wochen pausiert. Er hat hart trainiert, aber hat auch gleich gesagt, er fühlt sich in Halle wohl, erwähnte dieses Thema Wohlfühloase. Er hat Energie getankt und hat ja auch im ersten Match relativ locker gezeigt, dass er momentan gut drauf ist. Und das denke ich ist nach wie vor unser Aushängeschild. Ich bin immer wieder erfreut über den Lifetime-Contract, den wir abgeschlossen haben. Das ist nach wie vor ein einmaliges Modell im Tenniszirkus, im Welttennis und wir werden mal schauen, was er in diesem Jahr hier macht, und ich möchte das nur nochmal erwähnen, dass er sicherlich auch in diesem Jahr hier wieder eine wichtige Rolle spielt. Die deutschen Profis, die ja auch immer ein zentrale Rolle gespielt haben: Es sind acht angetreten. Es sind jetzt noch drei im Rennen. Das zeigt natürlich einfach, wie sich das Turnier international weiterentwickelt hat. Das Turnier war noch nie so gut besetzt wie in diesem Jahr, von der Weltspitze vier Top-Ten-Spieler. Der Cut-off, ich erinnere nochmal, war bei 60 ATP. Man sieht einfach, wie man schon den Knaller gesehen hat in der ersten Runde Richard Gasquet gegen Monfils, das war schon wirklich Top-Tennis auf allerhöchstem Niveau schon in der ersten Runde. Und erwähnen möchte ich natürlich von den deutschen Profis einen, der jetzt wirklich einen ganz gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat. Das ist natürlich Sascha Zverev. Ich bin auch froh, dass er schon das dritte Mal dabei ist. Er fühlt sich hier sehr sehr wohl mit seiner Familie. Ich denke, auch alle, die das Doppel gesehen haben mit seinem Bruder jetzt auf Court 1. Es war voll, es war ausverkauft, es war eine gelöste Stimmung. Man merkt den beiden einfach an, was die für einen Spaß haben, hierin Halle zu spielen, und es ist ja für das deutsche Tennis auch ein Glücksfall, wieder einen Top-Ten-Spieler zu haben, aber auch einen Spieler, der Charisma hat, der Emotionen hat, der weiter nach vorne kommt, der gut aussieht und der sicherlich auch das große Potential dazu hat, ein Weltstar zu werden. Und hier in Halle hat er bis jetzt ja auch überzeugt muss man sagen, grade auch bei dem Duell gegen Philipp Kohlschreiber, und das ist sicherlich für uns, für die Gerry Weber Open, auch wichtig, dass sich Sascha auch weiter entwickelt und auch in den Top-Ten weiter nach vorne kommt. Erwähnenswert sicherlich auch die weiteren Top-Ten-Spieler, auch nochmal Kei Nishikori, auch wenn er jetzt leider verletzungsbedingt ausgeschieden ist. Er ist natürlich unser internationales Aushängeschild. Er gibt uns eine internationale Reputation weltweit, speziell natürlich nach Asien und ich weiß, dass ihm das sicherlich sehr leid tut, dass er aufgegeben hat, und aus diesem Grund – wir haben mit ihm ja auch einen längerfristigen Vertrag – wird er sicherlich auch im nächsten Jahr wieder zu Gast sein.
Sie haben die Internationalität ja gerade angesprochen: Die Internationalität zu transportieren machen natürlich auch die Medien. Wir haben ja seit der ersten Stunde des Turniers, seit 1993 das ZDF, haben aber auch seit einigen Jahren Eurosport dabei, die ja auch dazu beitragen, und hier auch Stunden Matches übertragen, was außergewöhnlich ist. Das zeigt ja auch die Internationalität. Dazu vielleicht nochmal etwas.
Der TV-Sender ist ja nicht nur heute, sondern seit Anbeginn unseres Turniers sicherlich auch ein ganz wichtiger Baustein des Erfolges und ich erinnere mich auch wieder gerne – das passt ja auch heute nochmal zum Jubiläum – wo ich ja 1992 in Barcelona anlässlich der Olympischen Spiele mit dem damaligen ZDF-Sportchef Karl Senne per Handschlag diesen Vertrag mit dem ZDV vereinbart habe. Dieser Vertrag hat heute im fünfundzwanzigsten Jahr immer noch Bestand. Und da sage ich auch mal, da haben wir ein Alleinstellungsmerkmal im deutschen Tennis. Wir sind das einzige Turnier, was im Öffentlich-Rechtlichen schon seit über zehn Jahren übertragen wird, und das ist sicherlich was ganz Besonderes. Und erwähnen möchte ich aber auch die Partnerschaft mit Eurosport, die ja auch jetzt schon einige Jahre jedes Jahr intensiviert wird, und wenn ich mir den Montag mal anschaue, da hat Eurosport neuen Stunden live übertragen. Ich glaube, das ist absoluter Rekord würde ich mal fast sagen. Also für unser Turnier auf jeden Fall und sicherlich auch für viele andere. Und das ist sicherlich eine tolle Partnerschaft. Aber wir haben sicherlich auch tolle Matches. Wir haben auch in diesem Jahr den Court 1 komplett gecovered und ja sogar noch den Court 2, denn am Dienstag waren ja auch etliche Spitzen-Spiele, Hauptfeldspiele, schon auf Court 2, sodass wir sicherlich TV-technisch auch bestens aufgestellt sind.
Wenn wir kurz auf den aktuellen Spielplan schauen. Es folgen heute noch Mayer gegen Pouille und natürlich um 17:30 das Match des Tages Roger Federer gegen Mischa Zverev, der hier schon mal das Doppel gewonnen hat mit Youzhny, aber sich auch wieder unter die Top 30 der Welt gespielt hat.
Mischa Zverev ist Nummer Zwei in Deutschland. Er hat sicherlich in diesem Jahr überrascht durch das Viertelfinale bei den Australian Open, aber er spielt ja sehr sehr attraktives Tennis, Serve and Volley, und viele warn ja überrascht, dass man auch noch mit diesem Spielstil Erfolge haben kann. Ich finde das sehr interessant, denn früher gab es ja viele Serve-and-Volley-Spieler, aber auch aus deutscher Sicht jetzt das Match des Tages gegen Roger Federer, das ist sicherlich auch ein Highlight heute und gleich Florian Mayer, ich sage mal auf dem Weg zur Titelverteidigung. Wir werden sehen, wie er sich gegen Lucas Pouille schlägt und Lucas Pouille hat das Turnier in Stuttgart gewonnen, ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Er ist mittlerweile auf Platz 15 der Welt angekommen und das war auch für uns wichtig, auch die Spieler zu präsentieren, die in den letzten Monaten nach vorne gekommen sind, und das wird sicherlich sportlich ein hochklassiges Spiel werden.
Noch ein Statement bitte zu außerhalb des Tennissports: Wir haben am Dienstag ein Treffen von Unternehmern hier in Halle gehabt den ganzen Tag. Das zeigt ja auch das Interesse über den Sport hinaus an den Gerry Weber Open.
Das ist eine Einladung gewesen von dem Handelsblatt und der Industrie- und Handelskammer und das lief unter dem Titel „Tagung der Weltmarktführer“ und das waren ja doch hundert Inhaber und Manager von teilweise sehr großen Unternehmen, und die waren unter anderem auch hier auf dem Gelände, haben sich alles angeschaut, haben auch die Topspiele gesehen. Und ich denke auch so ein Seminar hier zu integrieren in der Gerry-Weber-Open-Woche zeigt einfach, dass viele Unternehmen auf uns jetzt aufmerksam werden, und es war sicherlich toll, dass wir die am Dienstag hier zu Gast hatten.
Ich habe eine Frage zu Alexander Zverev. Sie haben ja seine Bedeutung schon angesprochen für das deutsche Tennis, für das Turnier. Wir hatten ihn hier in der Pressekonferenz gefragt, ob er sich vorstellen könne, sich hier langfristig, also auch mit einem Lifetime-Contract an die Gerry Weber Open zu binden. Er hat das bejaht, weil die Gerry Weber Open ja super im Kalender liegen. Er hat gesagt, er könne sich das vorstellen. Er sagte aber auch, dafür müsste aber Roger erstmal den Schläger aus der Hand legen. Wir wissen ja von Ihnen auch, dass Sie da Interesse dran hätten. Sind Sie da schon weitergekommen mit ihm?
Ja, da ist klar von beiden Seiten eine sehr große Willensbekundung, um das mal so zu sagen. Wir haben auch schon erste Gespräche geführt hier jetzt vor Ort. Sein Manager war da. Wir denken, dass wir das auch in den nächsten Wochen zum Abschluss bringen. Von seiner Seite aus, auch wie sie grade sagen, er fühlt sich ja hier nicht nur wohl, sondern das Wichtigste ist ja, dass so ein Turnier auch sportlich in den Kalender passt, und die mittlere Woche jetzt zwischen den French Open und Wimbledon, das ist einfach die Top-Woche. Das ist eine der besten Wochen in dem ganzjährigen Turnierkalender weltweit. Aus dem Grund war es für ihn auch nie eine Frage, woanders hinzugehen oder hier nicht zu spielen, und ich denke auch, dass wir das in den nächsten Wochen verkünden können, denn, wie gesagt, von seiner Seite persönlich, der Familie und auch des Managements sind da die grünen Vorzeihen jetzt gesetzt. Ob das gleich ein Lifetime-Contract sein wird, wird man sehen, denn das sind auch Verträge mit denen man erstmal spärlich umgeht. Er ist 20 Jahre alt. Ich muss auch sagen, er hat ja noch kein Grand-Slam-Turnier gewonnen, aber sicherlich würde eine mehrjährige Vereinbarung schon Sinn machen. Und sicherlich, wenn er sich sportlich so weiterentwickelt wäre es natürlich toll, wenn Sascha durchaus auch ein Gesicht der Gerry Weber Open werden würde, der auch das Turnier mitprägt in den nächsten Jahren.
Bei den ganzen vielen lobenden Worten zu Ihrem Turnier, wo kommt da die Motivation her, trotzdem immer wieder jedes Jahr weiterzudenken und sich verbessern zu wollen.
Ja gut, das ist ja das, was uns immer ausgezeichnet hat, eben immer zu sagen, wir müssen innovativ bleiben, wir müssen überlegen, was können wir verbessern, was können wir perfektionieren. Das ist auch ein Thema, was uns jetzt schon wieder begleitet für dann die 26. Gerry Weber Open. Ich glaube, was für uns intern schon festgelegt haben durch den Erfolg der Champions Trophy über zwei Tage, möchten wir das Programm auch im nächsten Jahr wieder stattfinden lassen. Da dürfen sich die Tennisfans wirklich schon wieder drauf freuen. Vielleicht wieder das Thema zwei Mix, auch die Damen miteinzubinden, ein Herrendoppel und eventuell kann man das ganze auch mit ProAms erweitern, dass vielleicht auch mal die Tennisfans in den Genuss kommen, mit den ehemaligen Spielern auf dem Platz zu stehen. Aber ansonsten werden wir sicher auch frühzeitig wieder an das Spielerfeld rangehen. Wir haben natürlich momentan eine sehr komfortable Situation. Wir haben ja mit Roger den Vertag, wir haben mit Nishikori den Vertrag und ich denke, dass wir auch die anderen Topspieler demnächst schon vermelden können, weil wir starten ja auch jetzt schon mit dem Ticketsales für 2018 und da wollen wir sicherlich hier oder da jetzt noch einen Feinschliff geben bei denen, die uns auffallen. Aber man muss auch sagen, das Turniergelände ist optimal jetzt ausgenutzt, von den Ausstellern her, vom gastronomischen Angebot. Wir können uns einfach jetzt momentan baulich nicht erweitern. Ich denke, das Setting, das wir haben ist ziemlich perfekt, sodass es da sicherlich wichtig ist, den Status zu halten, mit Feinschliff noch versuchen, zu verbessern. Wir werden sicherlich nochmal einen Sprung im Preisgeld machen an die zwei Millionen Euro Grenze, weil wir hatten ja jetzt die Vereinbarung, dass acht Prozent jedes Jahr draufkommen. Und ich denke das Setup kann sich so auch international sehen lassen.
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